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Ein Umzug mit Arcor

 
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 15.02.2008, 21:13    Titel: Ein Umzug mit Arcor Antworten mit Zitat

Ein Umzug mit Arcor

Der eine oder andere von Euch hat es ja schon mitbekommen: Ich bin umgezogen. Meine alte Wohnung wurde zu klein, außerdem gab es soviel Ärger mit dem Vermieter, dass wir in einem gerichtlichen Vergleich den Mietvertrag aufgehoben hatten.

Gemäß Vergleich sollte ich am 31.12.07 die Wohnung übergeben, doch die Wohnung, in die ich eigentlich ziehen wollte, wurde und wurde nicht fertig, so dass ich mich Anfang Dezember entschloss, nochmals mit der Wohnungssuche zu beginnen. Am 29.12.07 schloss ich den Mietvertrag für meine neue Wohnung ab, am gleichen Tag beauftragte ich auf der Webseite von Arcor den Umzug. Als frühestmöglicher Umzugstermin wurde dort der 14.1.08 genannt. Ich freute mich, das waren ja nur 2 Wochen ohne Telefon und Internet.

Am 31.12 loggte ich mich nochmals auf der Arcor Webseite ein und erschrak. Es lag kein Auftrag für mich vor. Nach über einer Stunde in der Warteschleife meldete sich eine Service Mitarbeiterin, die mir sagte, dass der Auftrag wohl storniert worden sei, weil ein so schneller Termin gar nicht möglich wäre. Sie könne den Auftrag neu eingeben, doch sei sie gehalten, Termine nur mit einer Vorlaufzeit von mindestens 4 Wochen entgegen zu nehmen. Wahrscheinlicher sei es jedoch, dass Arcor mindestens 6 Wochen für den Umzug benötige. Auf meine Bitte loggte sie sich jedoch mit meinen Daten auf der Arcor Webseite für Kunden ein und stellte fest, dass dort tatsächlich bereits der 14.1. als möglicher Umzugstermin genannt wurde.

Mir war ja auch eine entsprechende, automatisch generierte Mail von Arcor zugegangen, in der dieser Termin bestätigt wurde.

Zitat:
Sehr geehrter Herr XXX,

Sie haben Ihre Adresse gewechselt - folgende Daten haben wir entgegengenommen:
Folgende Daten wurden von Ihnen erfasst:

Anschluss: Arcor-Komfortanschluss 19,95 Euro mtl.
Telefontarif: telefon flat 5,00 Euro mtl.
Arcor-Internet-Tarif: flat 5,00 Euro mtl.
Bandbreite: Internet 6000 9,00 Euro mtl.
Auslands-Flat: International-Flat 1 3,95 Euro mtl.
Mobilfunk-Extras: Mobil-Option 3,00 Euro mtl.
----------------------------------------------------------
Summe 45,90 Euro


Ihre neue Adresse:
In der Neckarhelle xxx
69118 Heidelberg

Umzugstermin: 14.01.2008
Sie haben die Übernahme Ihrer bisherigen Rufnummern beantragt. Diese stehen Ihnen am neuen Wohnort zur Verfügung.
Ihre bisherige(n) Rufnummer(n) 06221/7274xxx
06221/7274xxx
06221/7274xxx Anzahl Rufnummern 3

Lage des Anschlusses:
Anschluss in einem Mehrfamilienhaus
Genaue Lagebezeichnung: 1. OG
Lage der Wohnung: Rechts
Lage des Eingangsbereiches: keine Angabe Lage der Telefondose (TAE):
Weitere Angaben:
Ihre aktuelle Kontaktnummer noch hier





Neue Vertragslaufzeit: 24 Monate

Benötigtes Endgerät: Arcor-Starterbox (0,00 Euro)
Lieferadresse: DE-69118 Heidelberg, Neckarhangweg 1


Beachten Sie: Bis zur Aktivierung Ihrer Änderung stehen Ihnen weitere Änderungsmöglichkeiten nur eingeschränkt zur Verfügung.


Vielen Dank!

Auf eine gute Verbindung.

Ihr Arcor-Team


Doch sie konnte nicht feststellen, dass mein Umzugsauftrag tatsächlich bearbeitet würde. Sie nahm also einen neuen Umzugsauftrag auf, vermerkte darin, dass die Schaltung in der neuen Wohnung schnellstmöglich erfolgen solle, der Kunde würde am 2.1. umziehen, dass die Leitung am alten Standort danach sofort stillgelegt werden sollte usw.

Am 7.1. hatte ich meine Wohnung soweit, dass ich Zeit für ein Internet Cafe fand. In meinen Mails fand sich nichts Neues von Arcor, doch auf der Webseite von Arcor lag immer noch kein Auftrag von mir vor. Ich füllte nochmals das Formular aus, der frühestmögliche Umzugstermin lag nun schon deutlich später. Einige Tage danach im Internet Cafe das gleiche Bild. Kein Auftrag von mir. Doch irgendetwas war inzwischen bereits geschehen, unter meiner alten Rufnummer kam nun die Ansage, vorübergehend nicht erreichbar.

Ich ging in den Arcor Shop. Dort machte man mir zwar zunächst einmal klar, dass man keine Servicestelle der Arcor sei, war aber dennoch bereit, zu helfen. Die Hotlinenummer für die Shops bestätigte, dass die Online Beauftragung zur Zeit nur eingeschränkt funktionieren würde und machte den Vorschlag, das ganze auf einem Formular von Arcor nochmals handschriftlich bei Arcor ein zu reichen. Das würde sicher funktionieren.

Inzwischen waren bereits knapp 2 Wochen vergangen. Im eher privaten Gespräch mit dem Angestellten des Arcor Shops klagte er mir sein leid mit Arcor. Sein Chef hatte sich gerade verabschiedet, so dass er frei reden konnte. Der Service für Bestandskunden sei unter aller Sau. Arcor wolle neue Kunden, die Kunden, die man schon habe, knebelte man ja mit einem 2 jährigen Vertrag und er an der Front hat den Ärger mit unzufriedenen Kunden.

Ich sei gewiss kein Einzelfall.

Ich ging nach nebenan in den Telekom Shop und erkundigte mich nach den Konditionen dort. Umzugsbearbeitung zwischen einer und drei Wochen, ebenso lange wie ein Neuanschluss. Kosten für ein vergleichbares Paket 3 Euro mehr. Doch wenn ich jetzt noch wechseln wolle, nachdem bei Arcor mein Umzug bereits beauftragt war, könne es zu echten Problemen kommen, denn ob Arcor auch den Port freigeben würde?
Eine Woche später, wieder im Internet Cafe. Es lag kein Auftrag von mir vor. Ich rief erneut bei der Hotline an. Der konnte zunächst auch keinen Auftrag sehen, entdeckte dann jedoch, dass da doch etwas im System eingepflegt worden wäre. Genaueres könne er mir leider nicht sagen. In etwa in einer Woche könne ich jedoch mit einem Schreiben von Arcor rechnen.

Ich rief nochmals bei der Hotline an, verlangte einen Vorgesetzten. Eine Dame kam nach längerer Wartezeit an den Apparat und stellte sich als Abteilungsleiterin vor. Sie stellte fest, dass ein Umzugsauftrag vorläge seit dem Eingang des handschriftlichen Auftrags. Nach einigem Graben im System stellte sie jedoch fest, dass ich tatsächlich bereits am 29.12. beauftragt hatte. Das war in das System übernommen worden, lag jedoch seit dem in der Fehlerberichtigung statt als Umzugsauftrag vor. Der Auftrag vom 31.12., den die Telefonistin von Arcor veranlasst hatte, war überhaupt nicht ersichtlich. Mein nächster Auftrag aus dem Internet Cafe war auch in der Fehlerberichtigung gelandet.

Erst der handschriftliche Auftrag führte zu einer echten Bearbeitung. Das müsse doch auch online einsehbar sein. Sie traute ihren Augen nicht, als sie sich wie ein Kunde online mit meinen Daten einloggte und dort keinen Auftrag vorfand. Nun verstand sie auch die immer neuen Umzugsaufträge von mir. Inzwischen waren fast 3 Wochen vergangen, bei der Telekom hätte ich inzwischen auch mit maximaler Vorlaufzeit Telefon und DSL gehabt.

2 Wochen werde es wohl noch mindestens dauern, sie mache jedoch einen Dringlichkeitsvermerk, damit mein Auftrag nun vordringlich bearbeitet würde. 4 Tage später erhielt ich tatsächlich eine Bestätigung per Post. Anschalttermin sei der 6.2.

Am Samstag, dem 2.2. erhielt ich wieder Post von Arcor. Angeschaltet würde am 7.2. irgendwann zwischen 8 und 16 Uhr. Gott sei Dank bin selbstständig und habe mein Büro in meiner Wohnung. Wäre ich Angestellter, hätte mich die kurzfristige Terminänderung erheblich in Schwierigkeiten gebracht.

Am 7.2. saß ich morgens mit Durchfall auf der Toilette. Es klingelte. Bis ich an der Tür war, war niemand mehr dort. Stattdessen eine Nachricht im Briefkasten. Man habe mich nicht angetroffen, ein neuer Termin müsse mit meinem Dienstleister, der Arcor vereinbart werden. Schönen Gruß von der Telekom.

Nach mehreren Versuchen in der Warteschleife von Arcor hatte ich gegen Mittag Glück, es nahm jemand ab. Ich bat um den Vorgesetzten. Ich wurde mit einem Teamleiter verbunden. Der bedauerte das Missgeschick, könne jedoch nicht viel ausrichten. Nachdem er sich die Historie meines Auftrags angesehen hatte, wollte er zumindest so schnell als möglich für einen neuen Termin sorgen. Er nannte den 19.2. als nächstmöglichen Termin. 7 Werktage schreibe das Teledienstgesetz vor, die man der Telekom einräumen müsse für einen neuen Termin.

Ob es nicht eine Hotline gäbe für solche Ausnahmefälle?

Nein, Arcor könne sich nur per Fax mit der zuständigen Stelle der Telekom in Verbindung setzten. Eine Telefonnummer gäbe es nicht. Aber ich könne es direkt bei der Telekom probieren, vielleicht hätte ich ja Glück. Er gab mir eine Rufnummer der Telekom.

Dort wurde ich sehr schnell verbunden. Als erstes beschwerte man sich dort jedoch über Arcor, weil man dort immer wieder diese Rufnummer der Telekom weiter gäbe. Diese Nummer sei nur für Telekom Kunden. Auf meinen Auftrag habe man dort keinen Zugriff. Als man von meinem Missgeschick hörte, sagte man mir, dass man bei den eigenen Kunden der Telekom den zuständigen Techniker über das Handy anrufen würde, der dann am selben Tag nochmals käme. Überhaupt kein Problem. Aber bei Drittanbietern müssten auch die alles Weitere veranlassen.

Ich rief nochmals den Teamleiter der Arcor an. Der bedauerte, nichts weiter tun zu können. Am 11.2. erhielt ich einen Brief von Arcor, der am 7.2 ab gesandt worden war. Darin wurde als neuer Anschalttermin der 28.2. genannt, nicht der 19. der mir telefonisch bestätigt worden war. Außerdem war nun in einem P.S. die Rede davon, dass ich für den Zutritt zu den Schaltkästen zu sorgen habe. Davon stand in der ersten Terminbestätigung für den 7.2. nichts.

Inzwischen hatte ich noch mit einem Usenet Provider telefoniert, der ebenso wie Arcor, die Telekom, 1&1 und all den anderen Internet Provider im ECO Verband ist. Von ihm erfuhr ich, dass es eine Hotline der Telekom für Fälle wie den meinen gäbe. Allerdings sei diese Hotline gebührenpflichtig für den Reseller.

Ich rief nochmals bei Arcor an. Nach längerem Rumhängen in der Warteschleife meldete sich ein Mitarbeiter, der sich weigerte, mich mit seinem Vorgesetzten zu verbinden und stattdessen auflegte, als ich mich weigerte, mein Anliegen mit ihm zu besprechen.

Nochmals Warteschleife. Diesmal etwas mehr Glück. Die Mitarbeiterin holte einen Teamleiter an den Apparat. Der hatte zwar noch nie etwas vom ECO Verband gehört, gab jedoch nach einigem Insistieren zu, dass es eine Hotline der Telekom für Arcor gab für alle Fälle, die sich nicht per Fax erledigen ließen. Den verschobenen Termin erklärte er mit einem Rückfax der Telekom, das erst am späten Nachmittag eingetroffen sei. Daher auch das Schreiben, das erst nach der Rückmeldung der Telekom raus ging. Auf die Zugänglichkeit der Schaltkästen angesprochen meinte er, dass man erst mit der Rückmeldung der Telekom davon erfahren habe. Normalerweise seien die Schaltkästen ja irgendwo an der Straße. Ich fragte, wie man sich das vorstelle, ob etwa der Hausmeisterservice von 8 bis 16 Uhr hier auf der Matte stehen solle. Er meinte, ich könne mir den Schlüssel ja vielleicht ausborgen vom Hausmeister. Warum im ersten Schreiben nichts davon gestanden habe? fragte ich. Ja, da hätte man die Rückmeldung der Telekom noch nicht gehabt. Ich fragte ihn, was denn am 7. geschehen wäre, wenn ich rechtzeitig an der Tür hätte sein können um dann festzustellen, dass ich Zugang zu einem mir unbekannten Schaltkasten hätte verschaffen müssen. Ob denn der Techniker der Telekom solange gewartet hätte, bis der in einem Nachbarort auf der anderen Seite Heidelbergs sitzende Hausmeisterservice jemanden vorbei geschickt hätte, um Zugang zu diesem Schaltkasten zu verschaffen. Wohl kaum, stellte der Teamchef der Arcor Hotline fest. Der Termin wäre auf jeden Fall geplatzt. Er werde anregen, in Zukunft grundsätzlich einen entsprechenden Passus in die Bestätigungsschreiben auf zu nehmen. Das sei nicht das erste Mal, das deswegen ein Anschalttermin geplatzt sei.

Ansonsten müsse man die Termine so nehmen, wie die Telekom sie rückmelde, aber er wolle versuchen, über die Hotline einen früheren Termin zu erreichen. Er würde mich zurückrufen. Ich hielt ihm nochmals vor, dass ich für Ende Februar eine Geschäftsreise geplant habe, die ich, wenn überhaupt, nur mit erheblichen Kosten verschieben könne. Dann müsse ich eben eine Person meines Vertrauens beauftragen. Aber er wolle versuchen, einen früheren Termin zu erreichen.

Am nächsten Tag rief er mich über mein Handy zurück. Leider sei kein früherer Termin möglich, die Telekom habe vorher keinen Techniker mehr frei.

Ich stellte nur resignierend fest, einmal Umzug mit Arcor und nie wieder. Ob er tatsächlich auch nur versuchte, über die Hotline einen früheren Termin zu erhalten, bezweifele ich.

Ein Anruf bei dem Hausmeisterservice ergab übrigens, dass dort am Morgen des 7. niemand erreichbar gewesen wäre, auch nicht per Handy, denn man befand sich den ganzen Vormittag in einem Funkloch im Odenwald. Für den 28.2. wurde mir zugesichert, dass der betreffende Raum für mich zugänglich sein wird.

Der Schaden, den mir Arcor verursacht hat gegenüber einer Kündigung und einem Neuanschluss bei der Telekom dürfte den Differenzbetrag von 3 Euro monatlich auf Jahre verbraucht haben. Dazu kommen die Kosten der Hotline Anrufe mit mehr als 40 Euro nur im Januar. Darüber soll ich zwar eine Gutschrift erhalten, doch bis jetzt blieb es bei dem Versprechen. Die Bestätigung steht noch aus. Selbstverständlich berechnet mir Arcor Januar und Februar voll, ohne Gegenleistung.

Nicht per Festnetz erreichbar, Internet und Mail nur per Internet Cafe, Änderung meiner Webseiten nur per WebFTP und wer weiß wie viele potentielle Webdesign-Kunden und Schüler meiner Design-Kurse, die sich inzwischen jemand anderes gesucht haben. Von Parkhausgebühren für das Internet Cafe und den Kosten des Internet Cafes erst gar nicht zu reden.

Übrigens wird bei Arcor gerne behauptet, dass man auch bei einem Umzug an den bestehenden Vertrag gebunden sei und kein außerordentliches Kündigungsrecht vorliege. Doch man schließt per Umzug generell einen neuen Vertrag mit mindestens zweijähriger Laufzeit.

Wie war das noch mit jenen Usenet Providern, die man wegen mindestens einjähriger Vertragslaufzeit so gerne als Abofalle titulierte?

Wenn das eine Abofalle ist, was ist dann Arcor?
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Weiss, worums geht


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Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Nunja der Unterschied zwischen Usenet Providern und Telco ist, dass es beim Usenet Provider nur ein Eintrag in der Datenbank bedarf. Bei Arcor wird die Telekom & Techniker beauftragt, was für das Unternehmen Kosten generiert.

Beim Usenet Provider geht es schlichtweg darum, den Leuten ein Jahresbeitrag aus der Tasche zu ziehen - denn man weiß ja genau, das man mit 15 EUR pro Monat für 10 GB alles andere als günstig ist. Anfänger gehen halt zu den bekanntesten Usenet Providern die die einfachsten Clients haben. Wer will schon, dass seine Kunden nach nem Monat zu nen günstigeren Provider gehen - nur weil sie sich jetzt mit dem Usenet auskennen.
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Kavi
Boss hier


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Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 29.02.2008, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Baum...

Eine für Sie sehr typische Antwort. Ich weiß schon, weshalb ich die Zusammenarbeit mit Ihnen beendet habe.

Zitat:
Bei Arcor wird die Telekom & Techniker beauftragt, was für das Unternehmen Kosten generiert.

das ist richtig, doch werden diese Kosten dem Kunden auch in Rechnung gestellt. Raffinierter Weise nicht für den Umzug, der nichts kostet, sondern für den Tarifwechsel anlässlich des Umzugs. Es ändert sich zwar durch den Tarifwechsel nichts, dieselben Leistungen hatte ich auch schon in der alten Wohnung, aber der Tarif heißt jetzt anders. Und Tarifwechsel kostet knapp EUR 30.- Dazu eine neue 2 jährige Vertragslaufzeit.

So kann man auch seine Kunden verarc...

Aber Sie scheinen das gut zu finden.

Zitat:
Wer will schon, dass seine Kunden nach nem Monat zu nen günstigeren Provider gehen - nur weil sie sich jetzt mit dem Usenet auskennen.

Die meisten Kunden, die sich wegen eines einfach zu handhabenden Clients an usenext, firstload oder alphaload wenden, sind auch nach einem Jahr noch nicht in der Lage, aus dem Usenet ohne so einen komfortablen Client zu laden, trotz der Hilfestellung im Usenet Guide und hier im Forum.
Besonders Usenext hat viele treue Kunden, seit Jahren.

Offensichtlich bieten die etwas mehr als einfach einen Usenet Zugang, den sie woanders einkaufen. Darin unterscheiden die sich sowohl von Ihnen als auch von Arcor.

Arcor verkauft, zumindest als Telefonanbieter, eine Leistung der Telekom. Würde man mehr bieten als die Telekom, insbesondere besseren Service, wäre das total in Ordnung. Stattdessen dient die Telekom nicht nur bei Arcor als der Schuldige, wenn es darum geht, eigene Fehler zu vertuschen. Ein ähnliches Spielchen erlebte ich vor einigen Jahren mit 1&1. Da war die Telekom damals angeblich daran schuld, dass die versprochenen Schaltzeiten von längstens 7 Tagen nicht eingehalten wurden. Dass 1&1 mehr als 2 Monate brauchte, um meinen Auftrag auch nur an die Telekom weiter zu leiten, verschwieg man.

Und Sie verkaufen einen Usenet Zugang von aeton. Unwesentlich billiger und mit noch weniger Service. So sparten Sie sich die Entwicklungsarbeit für den Client, und übernahmen auch gleich den Communicator von aeton. Taugt zwar nicht viel, dieses Tool, aber besser als nichts. Sie sparten sich auch die Kosten für Werbung und wurden zum Trittbrettfahrer. Seit Sie nicht mehr hier im Providervergleich drinstehen, machen sie auch keine Sales mehr.

Jetzt versuchen Sie mit Schleichwerbung in diesem Forum Traffic auf Ihre Webseite zu bekommen. Gleichzeitig versuchen Sie Ihre Firma, genauer gesagt, die 40 Kunden Ihrer Firma, an einen anderen usenet provider zu verhökern. Dafür wäre denn wohl auch Usenext gut genug?

Ist das nicht ein ziemlich unehrliches Spiel Ihren wenigen treuen Kunden gegenüber?

Noch eben ein Paar Kunden generieren, um vielleicht einen höheren Preis beim Verkauf zu erzielen. Wollten sie nicht bereits letztes Jahr im Sommer dicht machen? Hatten Sie da nicht bereits vergeblich mit aeton verhandelt? Aber Olaf wollte Ihre Paar Kunden wohl auch nicht?

Ich denke, in der Usenet Landschaft wird Sie niemand vermissen. Und hier können wir auf Ihre Schleichwerbung auch gut verzichten.

Vielleicht finden Sie ja wieder sowas richtig schön Illegales zum Kohlemachen wie seinerzeit die nachgemachten Karten eines bekannten PayTV Senders. Da waren Sie ja mit Ihrem jetzigen Geschäftspartner schon mal in guter Gesellschaft. Oder sollte ich mich in Düsseldorf verhört haben, als Sie und ein ehemaliger Duzfreund von mir alte Erinnerungen austauschten?

Übrigens, ist das bereits verjährt?

Es spricht auf jeden Fall Bände über die angebliche Seriosität von Ihnen und Ihrem Geschäftsparter O.M.
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