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Ist das rechtlich überhaupt möglich?

 
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 24.11.2006, 12:27    Titel: Ist das rechtlich überhaupt möglich? Antworten mit Zitat

Das ist in Deutschland zumindest umstritten.
Die Frage ist ganz einfach die, ob der Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) auch auf das Internet und das Usenet angewendet werden kann?
Einige Juristen bejahen das, glücklicherweise eine Minderheit.

Da das Usent kein Sonderfall des Internets ist, gelten für einen Usenet Zugang die selben rechtlichen Bestimmungen wie für einen Internet Zugang.

Mit anderen Worten, nach geltendem Recht und geltender Rechtsauslegung durch die Gerichte dürfen auch Jugendliche in das Usenet.
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pat-
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Anmeldedatum: 09.09.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 10.09.2009, 03:41    Titel: Antworten mit Zitat

in meinen augen ist das irgendwie schon zuspät die jugend ein internet-light zu presentieren.

entweder finden die kids eine möglichkeit um das ganze zu umgehen oder sie hacken einfach den account ihrer eltern und volá das ganze "dreckige" internet ist wieder für sie da
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 10.09.2009, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nach meinen Erfahrungen mit Jugendlichen ist ein "Internet light" überhaupt nicht erforderlich. Denn die meisten Jugendlichen interessieren sich für die Erwachsenen Inhalte des Internet beziehungsweise Usenet ohnehin nicht weiter.

Natürlich guckt sich ein Jugendlicher oder eine Jugendliche auch manchmal neugierig irgendeine Pornoseite an oder lädt sich mal aus irgendeiner Erotik Newsgroup etwas herunter, doch ich kenne keinen einzigen Jugendlichen, der sich dann weiter noch dafür interessieren würde. Wenn das Interesse am anderen Geschlecht dann tatsächlich erwacht, dann meistens so stark, dass der Computer mit den vielen Spielen ohnehin in den Hintergrund tritt. Aber dann geht es um die echte Begegnung der Geschlechter.

Vielleicht ist es gerade die Tatsache, dass heutzutage etwas frei verfügbar ist, was es bis in die Achtzigerjahre nur verschämt Embarassed illegal unter dem Ladentisch gab und zuhause sorgfältig versteckt wurde, danach bis zur Verbreitung des Webs nur im Sexshop, Zutritt erst ab 18 Jahren und wiederum sorgfältig vor den Kindern versteckt wurde.

Heute ist es frei verfügbar und verliert genau damit auch seinen Reiz für Jugendliche. Zumindest kenne ich keinen einzigen Jugendlichen, der, solange er nicht ohnehin eine Freundin hat oder umgekehrt das Mädchen einen Freund, sich überhaupt weiter für die Erotik im Internet oder Usenet interessiert. Doch auch dann ist die Praxis wichtiger.

Mir scheint, das unsere Politiker, die alle noch mit Verboten und den Reiz des verbotenen aufgewachsen sind, ein vollkommen falsches Bild von Jugendlichen haben. Ein online Spiel ist für die meisten jungen Leute viel attraktiver als irgendwelche Pornos.

Wurde dann erstmal der Reiz des zwischenmenschlichen Umgangs entdeckt, braucht man zumindest zunächst auch keine Pornos. Und wenn schon, dann dreht man sie selber. Wink

Doch bis sich so etwas bis nach Berlin herumspricht, müssen mindestens noch zwei Politikergenerationen von der Bühne abgetreten sein.

Man will die Jugend vor etwas schützen, wofür die Jugend sich ohnehin kaum interessiert. Zumindest, solange es ohnehin frei verfügbar ist und nicht den Reiz des verbotenen hat.
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pat-
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Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

nunja, ich kenne beide seiten - die einen haben eine frau/freundin und schauen sich dennoch die seiten im internet/videothek/shop an. in meinen augen ist das internet bzw die flatrates mit schuld daran, das die jungend wieder den glauben hat, das man beim ersten mal nicht schwanger wird.

Zitat:
Doch bis sich so etwas bis nach Berlin herumspricht, müssen mindestens noch zwei Politikergenerationen von der Bühne abgetreten sein.

politik wird vor der haustür gemacht Surprised) siehe an den piraten Smile
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Kavi
Boss hier


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Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 14.09.2009, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
das die jungend wieder den glauben hat, das man beim ersten mal nicht schwanger wird.

Das verstehe ich nun wirklich nicht. Eigentlich sollte man das Gegenteil annehmen, nirgendwo gibt es so viel Aufklärung wie im Web. Aber vielleicht verführt das Internet auch dazu, sich seine Antworten auf allen möglichen Webseiten und in Foren zu suchen, statt mal die Eltern zu fragen. Womit sich dann auch mal wieder bewahrheitet, dass schwarz auf weiß noch lange nicht bedeutet, dass es auch die Wahrheit wäre.

Zitat:
nunja, ich kenne beide seiten - die einen haben eine frau/freundin und schauen sich dennoch die seiten im internet/videothek/shop an.

Ich sehe da nur eine Seite. Die kenne ich auch. Besonders die männliche Welt sucht ständig nach erotischer Abwechslung und Anregung. Ganz besonders dann, wenn man in einer Beziehung ist.

Mir ging es eher um die andere Seite, die du nicht erwähnst. Außer mit dem Glauben, man könne vom ersten Mal nicht schwanger werden. Wie ist es, solange das Interesse an Spielen größer ist als das Interesse am anderen Geschlecht?

Ich habe es zumindest in meinem Bekanntenkreis öfters erlebt, dass die Söhne meiner Bekannten kaum noch vom Bildschirm weg zu bekommen waren, bis urplötzlich eine Freundin kennen gelernt wurde und der Computer plötzlich fast keine Rolle mehr spielte. Ich weiß natürlich nicht, was außer Spielen von den Jugendlichen noch so alles am Computer gemacht wird. Ich habe jedoch von vielen Jugendlichen auch bezogen auf das Erotikangebot im Usenet immer wieder gehört, dass das nicht interessiere. Ob das nur eine Lüge war?

Ich erlebe auch, dass bei vielen Jugendlichen Computerfreaks der Geschlechtstrieb wesentlich später erwacht als ich es aus den Zeiten vor dem Internet kenne. Ein 17 jähriger, der noch nie eine Freundin hatte, das wäre noch vor 15 Jahren ein ziemlicher Ausnahmefall gewesen. Heute scheint es fast die Regel zu sein. Oder kenne ich nur die falsche Leute?

Schon die Einführung des 24 Stundenprogramms beim Fernsehen hatte zu einer gewissen Kontaktarmut und Vereinsamung gerade jüngerer Leute geführt. Doch nur konsumieren befriedigt auf die Dauer nicht. Der Reiz des Computers ist die Interaktivität und das sich selbst aussuchen können, was man gerade sehen, hören oder spielen möchte. Damit kann man sich ziemlich lange über seine eigenen Bedürfnisse hinwegtäuschen.

Wenn man den Politikern und Internetausdruckern zuhört, dann ist es nicht zu spät für ein gefiltertes Internet für Jugendliche, sondern im Gegenteil, allerhöchste Zeit.

Ob man dann auch mit der Nachahmungs These wie bei der Kinderpornographie kommt? Also den natürlichen Geschlechtstrieb völlig negiert und stattdessen behauptet, er würde überhaupt erst durch entsprechende Webseiten geweckt? Bei den dreisten Lügen, die ich in den letzten Jahren aus Politikermund gehört habe, würde mich inzwischen gar nichts mehr wundern. Es würde mich dann höchstens wundern, wenn stattdessen mal eine realistische Betrachtung ohne Lügen erfolgen würde.

Zitat:
politik wird vor der haustür gemacht siehe an den piraten

Dort wird sie zwar gewiss nicht gemacht, die Richtlinien werden noch nicht einmal in Berlin gemacht, sondern in Lobby und Unternehmensverbänden, nahezu unabhängig von der Regierungspartei, doch vor der Haustür kann man zumindest etwas Einfluss auf das nächste Wahlergebnis ausüben. Ein Teil unserer Politik wird auch in Washington entschieden und neuerdings gibt es auch Leitlinien vom Vatikan. Der deutsche Papst lässt grüßen. Trotzdem halte ich es für ein Gerücht, dass die Piraten ernsthafte Chancen haben, die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden. Schaffen Sie das jedoch nicht, dann fallen diese Stimmen dank der Überhangmandate der größten Fraktion zu, also der genau gegenteiligen Partei, der Union aus CDU und CSU. Doch genau die möchte ich keinesfalls wieder in der Regierung haben.

Auch die Piraten sollten sich überlegen, was ihnen wichtiger ist. Die Ablösung der Unionsparteien aus der Regierung oder der händeringende Versuch, über Wahlen in den Bundestag einzuziehen statt durch den Wechsel eines Abgeordneten, der ohnehin nicht mehr kandidieren wird.

Wenn Ihnen das erste wichtiger ist, dann sollten sie Kooperationsabkommen mit dafür infrage kommenden Parteien treffen und verlangen, dass die wichtigsten Themen der Piraten auch auf die Agenda der Kooperations-Partei kommen.
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