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darf ich einen backup auf meine externe fp machen?

 
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bennib92
1ter Post


Anmeldedatum: 17.09.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 17.09.2010, 23:12    Titel: darf ich einen backup auf meine externe fp machen? Antworten mit Zitat

hi, ich habe mich heute bei usenet.nl angemeldet und schon einen film "runtergezogen". jetzt musste ich jedoch feststellen, dass meine internen speicher fast voll sind. jetzt wollte ich mal fragen, ob ich ein backup von dem film auf meine externe festplatte oder auf ne dvd machen darf. denn laut diesem artikel:
http://forum.usenet-guide.de/viewtopic.php?t=604
(auch mal bitte etwas weiterlesen/klicken) darf ich ja bis zu 7 kopien von einem medium haben. da es bei mir nur zum eigengebrauch ist, woltle ich eh nur 1 kopie anfertigen. jetzt habe ich nur das problem, dass ich schon z.b. bei firstload und bei iload angemeldet war und da konnte man mir die frage nicht beantworten, da es dort nicht geklappt hat.

kann mir bitte jemand helfen?

P.S.: den Ordner von Iload bekomme ich nicht gelöscht. woran liegt das?
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 18.09.2010, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht hättest du auch auf Seite drei der verlinken Artikels lesen sollen, dort steht nämlich die Antwort:

Zitat:
Die Kopie darf nicht auf einer „offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlage“ basieren. Im Klartext: Kopiert werden darf nur vom Original. Die Kopie einer Raubkopie ist also rechtswidrig. Darunter fallen auch Internettauschbörsen – von dort heruntergeladene Musikstücke, Filme oder Programme gelten nicht als Privatkopie.

http://www.tecchannel.de/pc_mobile/extra/487420/urheberrecht_kopie_und_konsequenzen/index3.html

Doch genau das tritt ein, wenn du etwas aus dem Usenet herunter lädst. Es handelt sich bei urheberrechtlich geschützten Werken, die nicht vom Inhaber der Rechte selbst im Usenet zur weiteren Verbreitung angeboten worden, praktisch immer um "offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlagen". Bereits deren Besitz ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht, schon dreimal weitere Kopien (Sicherung, Backup) oder die Weitergabe an Freunde.

Das ist die geltende Rechtslage, nach der du schließlich fragst.

Wenn Du spätestens nach dem Download beispielsweise eines Kinofilms feststellst, dass der Film urheberrechtlich geschützt ist und nichts darauf hindeutet, dass die Rechteinhaber ihre Zustimmung für die Verbreitung im Usenet gegeben haben beziehungsweise selbst hoch geladen haben, müsstest Du die Datei eigentlich sofort löschen.

Du darfst den Film eigentlich auch nicht zu Ende sehen, sondern müsstest, sobald für dich klar ist, dass es sich um einen gerade in den Kinos laufenden Film handelt, abbrechen und die Datei löschen.

Allerdings ist es für dich nicht ohne weiteres feststellbar, ob der Film nicht doch von den Rechteinhabern selbst in das Usenet gestellt wurde. Die meisten urheberrechtlich geschützten Dateien im Usenet sind mit Sicherheit ohne Zustimmung der Rechteinhabern dort, es handelt sich also im Sinne des Gesetzes um offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlagen, für die es kein Recht auf Besitz und auf privat Kopie gibt. Nun macht die Filmindustrie gelegentlich selbst vom Usenet Gebrauch, indem eine schlechte Kopie einer Arbeitsfassung, die noch nicht endgültig geschnitten ist, bereits Wochen vor dem Kinostart im Usenet erscheint. Die IP des Uploads lässt sich in diesen Fällen oft eindeutig einem Studio in Hollywood zuordnen. Pünktlich zum Kinostart in den USA erfolgt dann eine Meldung an die amerikanischen Usenet Provider, den Film gemäß "Notice and take down" aus dem Usenet zu entfernen. Das Problem ist allerdings, dass Du noch nicht einmal in diesem Fall beweisen könntest, das können auch die betroffenen Usenet Provider nicht, dass der Film tatsächlich vom Studio selbst ins Usenet geladen wurde, um auf ihn aufmerksam zu machen.

Die Beweislast, dass es sich um eine zulässige Privatkopie gehandelt hat, liegt im Zweifelsfall immer bei dir.

Man muss einfach unterscheiden zwischen einem an sich legalen Netzwerk wie dem Usenet und seinen illegalen Nutzungsmöglichkeiten. Krasses Beispiel, dass World Wide Web ist mit Sicherheit ebenso legal wie das Usenet. Doch illegale Inhalte des Web wie beispielsweise Kinderpornos werden dadurch noch lange nicht legal!

Die Werbung einiger Usenet Provider suggeriert jedoch, dass sämtliche Downloads aus dem Usenet legal wären. Das träfe dann jedoch auch für Kinderpornos im Usenet zu, die es dort vereinzelt vermutlich noch irgendwo gibt. Ein legales Netzwerk macht illegale Inhalte innerhalb des Netzwerkes mit Sicherheit nicht legal. Egal ob Kinderpornos oder, ein ganz anderer rechtlicher Bereich, Urheberrechtsverletzungen.

Es gibt keine Protokolle über dein Download Verhalten, protokolliert wird lediglich, wie viel Du dir bei einem Usenet Provider mit Volumentarifen wie beispielsweise Usenet.NL aus dem Usenet herunter geladen hast. Nicht jedoch, was Du dir herunter geladen hat. Bleiben wir beim Beispiel Kinofilm. Du lädst einen neuen Kinofilm aus dem Usenet, während des Downloads erfolgt die Decodierung, danach wird, soweit nötig, der Download mit PAR2 Dateien repariert und anschließend ausgepackt beziehungsweise bei 001, 002 Dateien wieder zusammengesetzt, Du hast dann also wieder die ursprüngliche Datei, also das Video, wie es vor dem Upload in das Usenet war. Du schaust dir den Film an und löschst ihn anschließend von der Festplatte. Das ist zwar ein klarer Verstoß gegen das Urheberrecht, jedoch, solange Du nicht gerade beim anschauen erwischt wirst, nicht beweisbar. Denn, selbst wenn mit einem Datenrettungstool der Film auf der Festplatte wiederhergestellt würde, könntest Du immer noch behaupten, Du hättest ihn gelöscht, sobald dir klar geworden war, dass es sich dabei um eine Rechtsverletzung handelt.

Durch das Speichern auf der Festplatte oder gar weitere Kopien auf DVD beziehungsweise externen Festplatten machst du jedoch deine eigene Urheberrechtsverletzung im Nachhinein beweisbar. Natürlich wirst Du normalerweise nicht in die Schusslinie der Content Industrie und ihrer Anwälte geraten, solange niemand weiß, das sich bei dir Beweise für Rechtsverletzungen finden. Nur weil Du Kunde bei einem Usenet Provider ist, das reicht nicht als Anfangsverdacht für eine Hausdurchsuchung. Wenn du jedoch beispielsweise die gebrannten DVDs anschließend großzügig auf dem Schulhof oder im Kollegenkreis verteilst, kann es passieren, dass Du selbst in die Schusslinie gerätst und eine Hausdurchsuchung bei dir stattfindet, ganz besonders dann, wenn diese Kopien verkauft werden, Letzteres ist wohl ganz klar rechtswidrig. Soweit bis jetzt jemand, der sich aus dem Usenet bedient hat, aufgeflogen ist, kam es immer durch das leichtsinnige weiter verteilen an Personen, denen man eigentlich nicht trauen kann. Denn auf andere Art lässt es sich nicht ermitteln.

Also, Fazit, du darfst keine so genannten Privatkopien speichern, auf andere Datenträger kopieren usw., wenn bereits die Quelldatei eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlage war. Dass es sich um eine rechtlich zulässige Vorlage gehandelt hatte, dafür wärest Du im Zweifelsfall immer beweispflichtig. Doch, wo kein Kläger, da auch kein Richter.

Verstanden, oder sind dazu noch Fragen?

P.S.: den Ordner von Iload bekomme ich nicht gelöscht. woran liegt das?

Ich höre zum allerersten Mal von Iload. Habe mir die Webseite gerade mal flüchtig angesehen, es scheint eine von den vielen Portal Webseiten zu sein, die auf Fundorte von Urheberrechtsverletzungen verweisen. Wer sich dort anmeldet, muss meines Erachtens einen Kopfschuss haben. Schließlich fertigen Webserver ganz detaillierte Protokolle inklusive IP über jeden Webseiten Besucher an. Wer sich von einer solchen Seite auch noch eine Software installiert ist selbst schuld, wenn er sich damit einen Virus oder Trojaner auf die Festplatte holt. Denn von irgendetwas müssen auch solche Seiten finanziert werden, oder glaubst du, dass der Betreiber diesen Fulltimejob für mehrere Leute als Hobby betreibt, die Gehälter aus der eigenen Tasche bezahlt und den Webserver natürlich auch?

Wenn du etwas im normalen Windows Betrieb nicht löschen kannst, dann probiere es stattdessen mal im abgesicherten Modus. In den abgesicherten Modus kommst du, indem du beim hochfahren, unmittelbar nach dem sich das BIOS beim hochfahren gemeldet hat, auf die F8 Taste drückst und so lange drauf bleibst, bis ein Bildschirm erscheint, der danach fragt, wie Windows gestartet werden soll. In diesem Stadium sind die Maustreiber noch nicht geladen, Du kannst nur mit den Pfeiltasten auf der Tastatur etwas auswählen und mit der Enter-Taste bestätigen. Im abgesicherten Modus werden nur die allernotwendigsten Treiber geladen und keine im Hintergrund laufenden Programme wie Firewall oder Virenscanner. Trotzdem lässt sich der Virenscanner aktivieren und man kann in diesem Modus auch einen kompletten Festplatten Scan laufen lassen, um Viren auf zu spüren, die im normalen Windows Betrieb nicht erkennbar oder löschbar sind.

Wenn sich noch nicht einmal im abgesicherten Modus etwas entfernen lässt, dann hast du einen ganz raffiniert programmierten Virus auf der Festplatte, der sich als Windows Programm tarnt und selbst im abgesicherten Modus von Windows mit gestartet wird. In diesem Fall dürfte wohl nur eine Neuinstallation von Windows mit dem vorherigen kompletten löschen der Systempartition etwas bringen. Das heißt jedoch auch, zunächst einmal sämtliche Daten sichern. Denn anschließend ist alles, was sich auf der Systempartition befand, im Daten-Nirwana verschwunden. Zur Datensicherung gehören auch die E-Mails, die standardmäßig von praktisch sämtlichen E-Mail-Programmen irgendwo auf C:\Dokumente und Einstellungen meist in einem versteckten Ordner abgelegt werden. Oder auch die Einstellungen von Spielen.

Du solltest dich im abgesicherten Modus jedoch nicht darauf beschränken, einen Ordner zu löschen, sondern selbstverständlich auch das zugehörige Programm deinstallieren, wenn es nach einem Neustart doch wieder da ist, dann wird es schwierig, dann hilft entweder eine gründliche Suche in der Registry eventuell weiter, aber bitte die Finger davon lassen, wenn man davon keine Ahnung hat, denn man kann sich ganz leicht Windows komplett zerschießen, in dem man an Registry Einträgen herum spielt, ohne zu wissen, wofür sie da sind, oder die komplette Neuinstallation von Windows, wie bereits oben beschrieben.

Vielleicht geht es auch einfacher, wenn es in der System Wiederherstellung noch einen Prüfzeitpunkt gibt, der vor der Installation von Iload lag. Doch auch in diesem Fall sämtliche Daten sichern, die auf der Systempartition sind, denn die System Wiederherstellung stellt den Zustand wieder her, wie er zum Prüfzeitpunkt war, es werden also auch sämtliche Daten gelöscht, die erst anschließend auf die Systempartition kamen.

Andererseits muss man die System Wiederherstellung deaktivieren, wenn man im abgesicherten Modus erfolgreich auf Virenjagd geht, denn es gibt längst auch Viren und Trojaner, die die System Wiederherstellung benutzen, um nach einer erfolgreichen Entfernung sich selbst daraus wieder zu installieren. Schließlich ist ihr Speicherort auf der Festplatte genau dort gespeichert.

Es wäre schön, wenn Du dich wieder meldest, nachdem es dir gelungen ist, diesen Ordner zu löschen. Ein andere Benutzer von Iload haben vermutlich dasselbe Problem und sind brennend daran interessiert, wie du es geschafft hast.
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neeraj
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Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 28.09.2010, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn sich noch nicht einmal im abgesicherten Modus etwas entfernen lässt ...

... dann boote ich von einer sogenannten "Live-CD", die entweder ein Linux (etwa Knoppix) oder ein "Windows XP PE (= Personal Edition)" enthält. Damit hab ich bisher noch alles löschen können, was sich im Normalbetrieb mit dem installierten Betriebssystem nicht löschen ließ. Ein Bootvorgang von CD dauert halt ein bißchen länger, das kann nerven.
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