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GEMA siegt gegen Zugangsvermittler im Usenet

 
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markus
Junior Boss


Anmeldedatum: 16.08.2006
Beiträge: 202
Wohnort: Heidenheim a.d.Brenz

BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 13:51    Titel: GEMA siegt gegen Zugangsvermittler im Usenet Antworten mit Zitat

Während die amerikanische Musikindustrie ihren Kampf gegen illegale Musiknutzungen im Usenet erst vor kurzem aufgenommen hat, kann die GEMA ihr bereits vor vielen Monaten begonnenes Vorgehen gegen illegale Dienstanbieter im Usenet weiter erfolgreich ausbauen. Dies belegt beispielsweise das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 26.10.2007.

Das Gericht untersagt der Walea GmbH, dem Betreiber von Alphaload, den Zugang zu den verfahrensgegenständlichen Werken der GEMA im "Usenet" zu vermitteln.

Mehr hier: http://www.yoome.de/news.44228.html
_________________
Gruß: Markus

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Kavi
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Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 17.03.2008, 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
gegen illegale Dienstanbieter im Usenet weiter erfolgreich ausbauen.

Ich muss wohl doch mal Stellung dazu nehmen.

was verstehst Du bitte unter einem illegalen Diensteanbieter im Usenet?

Soweit ich weiß, baust Du zusammen mit einem Bekannten von Dir doch gerade selbst einen kleinen Provider-Dienst auf. Wobei gerade dieses Urteil deutlich machen sollte, dass die Haftungsrisiken der Usenet Provider nach wie vor ungeklärt sind. und damit auch Euch Einiges drohen könnte.

Dann verlinkst Du auch noch auf eine Pro-GEMA Seite.

Da muss man sich schon fragen, wo Du stehst?

Hast Du die Fronten gewechselt und arbeitest Du jetzt für die Musikindustrie oder war das ein Versehen?

Im Gegensatz zu Dir kenne ich dieses Urteil. ich hatte es bereits einen Tag nach der schriftlichen Verkündung als Fax hier vorliegen. Mit Einverständnis alphaloads habe ich das Urteil dann auch an die Redaktion der CT weitergeleitet, die es jedoch nicht veröffentlicht hat.

Von einem illegalen Usenet Dienst ist darin keine Rede. alphaload wird vorgeworfen, was in Hamburg auch schon anderen Usenet Providern vorgeworfen wurde, nämlich Zugang zu einer Plattform zu gewähren, die unter anderem als Postings unbekannter Dritter auch Urheberrechtsverletzungen enthält.

Die Urteilsbegründung geht weit über die bekannten Begründungen bei Usenext und United Newsserver hinaus. Zwar ist auch die Werbung ein Thema, doch eher ein nebenthema.

Als Begründung dafür, dass man es nicht dabei belassen will, wie in der vorhergehenden Urteilen, vom Provider zu verlangen, den Zugang zu den beanstandeten Postings (die Liste füllt alleine mehrere Seiten) zu sperren, sondern die Sperre des Dienstes verlangt, dient der Indexing Server.

Die von alphaload verwendete Software (=Newsreader) würde das auffinden von Rechtsverletzungen zum Download erheblich erleichtern. Das ist also das "illegale" Handeln von alphaload.

Viele Usenet Provider verwenden Clients, die auf einem Indexing Server aufsetzen, ebenso wie jede webbasierte Usent Suchmaschine auf einem Indexing Server aufsetzt. Natürlich erleichtert eine Usenet Suchmaschine das Auffinden von Postings im Usenet, die den Suchbegriff im Betreff haben. Damit lassen sich natürlich auch Urheberrechtsverletzungen leicht aufspüren und aus dem Usenet laden.

Das ist nach Meinung des LG Hamburg so schlimm, dass die Schließung des Dienstes verlangt wird. Doch das trifft auf alle Usenet Provider zu, die einen Client mit integrierter Suchfunktion anbieten.

Das trifft auch auf deinen ehemaligen Arbeitgeber O.M. zu, denn auch der Communicator hat eine integrierte Suchfunktion.

Das du auf alphaload nicht gut zu sprechen bist, weil die in der Vergangenheit nicht gerade seriös aufgetreten sind, kann ich ja verstehen. Dass Du dann jedoch die Fronten wechselst und die falsche Darstellung der Musikindustrie übernimmst, passt eigentlich nicht zu jemandem, der selbst Usenet Zugänge verkaufen will.

Zu alphaload möchte ich bei der Gelegenheit auch noch etwas anmerken. anfangs gebärdete alphaload sich so schlimm, dass auch ich vor knapp 3 Jahren die Staatsanwaltschaft einschaltete, die das Verfahren jedoch einstellte.

Kannst du hier nachlesen
http://forum.usenet-guide.de/viewtopic.php?t=40

Seitdem wurde alpaload zunemend verbraucherfreundlicher. meine letzten Kritikpunkte, die ich noch hatte und gegenüber der Geschäftsleitung von alphaload auch deutlich machte, wurden ernst genommen, die neue webseite von alphaload bietet keinen Anlaß mehr zur Kritik.

Auf die erforderliche Kündigung des Testzugangs, wenn man keinen Vertrag wünscht, wird nun bereits auf der Startseite klar hingewiesen, ebenso, dass das Überschreiten des freien Volumens von 5 Gigabyte ! zu einem Vertrag führt. Damit ist auch das keine Überraschungsklausel mehr, sondern gültiger Vertragsbestandteil.

alphaload hat es nicht mehr nötig, die Kostenpflicht des ungekündigten Testzugangs zu verstecken. alphaload und der alphaload Client sind erwachsen geworden.

Egal, wo ich in Foren zum Thema alphaload nachlese, die Postings aus jüngerer Zeit stammen nur noch von Fakern, die sich auch noch öffentlich darüber aufregen, dass man sie in die Pflicht nimmt oder von Leuten, deren Daten für eine Fake-Anmeldung missbraucht wurden.

Und Faker sind für Usenet Provider genau so Gift wie illegale Musikdownloads, gleich ob aus einen P2P Netzwerk oder aus dem Usenet, für die Musikindustrie. Mit dem feinen Unterschied, dass man im Usenet die Downloader nicht ermitteln kann.

Weshalb die Musikindustrie auch alles versucht, das Usenet an sich und die Zugangsprovider in eine kriminelle Ecke zu stellen.

Das du sie durch deine Formulierungen darin unterstützt, finde ich jedoch nicht angebracht. Oder hast du jetzt einen Beratervertrag mit der Kanzlei Rasch bzw. ProMedia?
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madcarl
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Anmeldedatum: 27.01.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29.01.2009, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Kavi hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
gegen illegale Dienstanbieter im Usenet weiter erfolgreich ausbauen.


Seitdem wurde alpaload zunemend verbraucherfreundlicher. meine letzten Kritikpunkte, die ich noch hatte und gegenüber der Geschäftsleitung von alphaload auch deutlich machte, wurden ernst genommen, die neue webseite von alphaload bietet keinen Anlaß mehr zur Kritik.

Auf die erforderliche Kündigung des Testzugangs, wenn man keinen Vertrag wünscht, wird nun bereits auf der Startseite klar hingewiesen, ebenso, dass das Überschreiten des freien Volumens von 5 Gigabyte ! zu einem Vertrag führt. Damit ist auch das keine Überraschungsklausel mehr, sondern gültiger Vertragsbestandteil.

alphaload hat es nicht mehr nötig, die Kostenpflicht des ungekündigten Testzugangs zu verstecken. alphaload und der alphaload Client sind erwachsen geworden.

Egal, wo ich in Foren zum Thema alphaload nachlese, die Postings aus jüngerer Zeit stammen nur noch von Fakern, die sich auch noch öffentlich darüber aufregen, dass man sie in die Pflicht nimmt oder von Leuten, deren Daten für eine Fake-Anmeldung missbraucht wurden.

Und Faker sind für Usenet Provider genau so Gift wie illegale Musikdownloads, gleich ob aus einen P2P Netzwerk oder aus dem Usenet, für die Musikindustrie. Mit dem feinen Unterschied, dass man im Usenet die Downloader nicht ermitteln kann.

Weshalb die Musikindustrie auch alles versucht, das Usenet an sich und die Zugangsprovider in eine kriminelle Ecke zu stellen.

Das du sie durch deine Formulierungen darin unterstützt, finde ich jedoch nicht angebracht. Oder hast du jetzt einen Beratervertrag mit der Kanzlei Rasch bzw. ProMedia?


Die AGB´s von AL sind zwar mittlerweile ziemlich klar jedoch wird bei Alphaload nach wie vor ein grauenhaftes Spiel gespielt.
Info könnt ihr ja mal in meinem Thread lesen.

Sie versuchen es jetzt über folgende Schiene.
Erst Kündigungsbestätigung. (Per Mail und Fax gekündigt)
Nach einem Jahr bekommt man erneut eine Rechnung und die wollen einen weissmachen das man nie gekündigt hätte.
Naja, wer das erwachsen nennt. Habe Sendebericht vom Fax schon an meinen Anwalt weitergeleitet.
Die bestätigunsmail wurde zwar nach einem Jahr schon vom Server gelöscht aber verarschen lass ich mich nicht mehr.

Ich hab nicht einmal mein DL Volumen aufgebraucht (waren etwa noch 5 Monate a 30 GB frei)
Hab nämlich nach der Kündigung sofort die Software gelöscht das bloß keiner sagen kann ich hätte den Dienst ja noch benutzt.

PS.:hab für das erste Jahr natürlich voll bezahlt.

Gruß Carl
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 29.01.2009, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe dir bereits in dem anderen Thread eine Antwort gegeben.

Es würde mich unangenehm überraschen, wenn man bei alphaload tatsächlich zu den früheren, nicht gerade sauberen Geschäftsmethoden zurückkehren würde. Ich bin natürlich neugierig, ob es neuerdings auch anderen wieder so gegangen ist.

Alphaload hatte bereits wegen der vielen Faker vor über einem halben Jahr die Werbung über Affiliates völlig eingestellt, da der Verdacht bestand, dass etliche Affiliates selbst Fakes generiert hatten, umso in den Genuss einer Provision für einen vermittelten Testzugang zu kommen.

Dadurch sind allerdings die Verkaufszahlen natürlich auch gewaltig eingebrochen, ebenso wie der Traffic auf die alphaload Webseite, das lässt sich bei alexa recht gut verfolgen. Ich hoffe nicht, dass man angesichts der schwindenden Umsatzzahlen nun plötzlich zu den unsauberen Geschäftsmethoden der Anfangszeit zurückkehrt.

Um übrigens zum Anfangsthema des Threads zurückzukommen, meines Wissens ist gestern das Urteil in der Berufungsinstanz vor dem Oberlandesgericht Hamburg gegen alphaload verkündet worden. Gehört habe ich dazu leider noch nichts.

Sollte die GEMA erfolgreich gewesen sein und tatsächlich ein negatives Urteil erwirkt haben, wäre das allerdings kein Grund zum frohlocken, denn es würde mehr oder minder auch alle anderen Usenet Provider betreffen. Alphaload ist lediglich ein Zugangsvermittler zum Usenet und nicht selbst Inhalteanbieter.

Sobald ich näheres zu dem Urteil weiß, wird es auch hier zu finden sein.

Dass Du verärgert bist, kann ich sehr gut nachvollziehen, ich hatte damals auch Ärger mit alphaload und erst meine Strafanzeige brachte alphaload damals zum einlenken.

Es wäre übrigens nett gewesen, wenn du auch in dem andern Thread geschrieben hättest, dass Du eine Sendebestätigung für dein Kündigung Fax hast. Denn dann hätte ich statt Rätselraten klar Stellung nehmen können.

Es gibt übrigens noch einen deutschsprachigen Usenet Provider, dessen Name ebenfalls mit a anfängt und der seinen Firmensitz inzwischen in Miami hat, mit einem Geschäftsführer in Riga, der so lange als absolut seriös galt, bis er die Kunden von dem ehemaligen Usenet Provider easyload gekauft hatte und von diesen Kunden verlangte, dass sie die Kündigung gegenüber easyload beweisen müssten, damit er sie aus ihren Vertragspflichten entlassen kann. Doch die meisten ehemaligen easyload Kunden hatten die E-Mail-Bestätigung ebenso wie du längst gelöscht. Man sollte halt wichtige E-Mails irgendwo sicher abspeichern.

Dieser Provider genießt immer noch bei vielen Usern den Ruf absoluter Seriösität. Auch ich glaubte einmal an seine Seriosität und war mit ihm für mehr als ein Jahr per Du. Dabei hatte er den ehemaligen Kunden von easyload noch nicht einmal das außerordentliche Kündigungsrecht eingeräumt, dass jeder Kunde bei der Übertragung seines Vertrages auf eine andere Firma hat. Damit nicht genug, er hatte die gegenüber easyload abgegebene Abbuchungsermächtigung schlicht und ergreifend widerrechtlich auf seine Firma übernommen.

Ich darf seinen vollen Namen gemäß einem Vergleich nicht nennen. Doch du findest den Namen dieses Providers als Sponsor und dicker Werbeanzeige auf nzb.to, eine Webseite, die sich nur und ausschließlich mit den Urheberrechtsverletzungen im Usenet befasst und damit natürlich viele Besucher anzieht. Womit wir wieder beim ursprünglichen Thema dieses Threads wären.

Tatsächlich gibt es nur ganz wenige Usenet Provider, die ich als wirklich seriös einschätzen würde. Im deutschen Sprachraum sind es gerade mal drei, nämlich in alphabetischer Reihenfolge prepaid-usenet, Simonews und United Newsserver.
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