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Und wieder mal: Fake Anmeldungen

 
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 08.06.2008, 13:16    Titel: Und wieder mal: Fake Anmeldungen Antworten mit Zitat

Um es noch mal ganz klar zu stellen.

Mit einer Fake Anmeldung schützt Ihr euch nicht, sondern verletzt gleich mehrere §§ des Straf- und Zivilrechts. Unter anderem § 263 StGB, Betrug.

Die Provider gehen mehr und mehr dazu über, Fake Anmeldungen bei der Polizei zur Anzeige zu bringen.

Ganz besonders schlimm sind Fake Anmeldungen mit geklauten Identitäten. Hier handelt es sich sowohl um Urkundenfälschung als auch doppelten Betrug. Ihr begeht nämlich, wenn Ihr euch mit den Daten einer anderen Person auf einer Webseite anmeldet, nicht nur Betrug zu Lasten des Providers, sondern auch Betrug zu Lasten der Person, deren Daten Ihr für Eure Fake-Anmeldung missbraucht.

Sowas kann teuer zu stehen kommen.

Die Provider können ja nicht riechen, wer sich da nun angemeldet hat. Ob die Person, deren Daten in der Anmeldung stehen oder jemand anders, der diese Daten missbraucht hat. Und da die Provider das nicht wissen können, bestehen sie auch auf einer Strafanzeige gegen unbekannt durch den per Fake Geschädigten.

Nur, seid euch klar darüber, spätestens nächstes Jahr gibt es die Vorratsdatenspeicherung. Dann wird es ein Leichtes sein, einen Faker über die IP zu ermitteln. Und dann Gnade euch Gott, Ihr blöden Faker.

Es soll ja sogar Webseiten Betreiber geben, die Fake Anmeldungen generieren, um auf diese Weise per Affiliate Link schnelles Geld zu machen. Da läßt es sich noch leichter zurück verfolgen. Und damit haben diese geldgeilen Heinis auch noch eine Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs am Hals und riskieren bis zu 10 Jahren Knast.

Mit Fakern keine Gnade!
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 09.06.2008, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Heute wurden mir Auszüge aus einer Mail weitergeleitet, in der sich jemand beschwert, dass Usenext Rechnungen schickt, obwohl er niemals auch nur auf der Webseite von Usenext war.

Natürlich ist jemand, der eine Rechnung von einer Firma erhält, bei der er nie etwas bestellt hat, nicht nur verwundert, sondern meist stocksauer und zugleich hilflos.

Wie kann er auch ahnen, dass jemand anders sich mit seinen Daten irgendwo angemeldet hat?

Woher widerum soll die Firma wissen, dass hier ein Faker am Werk war? Die Firma, in diesem Fall Usenext, hält sich an die real existierende Person, deren Daten im Bestellformular angeben wurden.

Sie wird sich, völlig zu Recht, weiterhin an diese Person halten, wenn die geschädigte Person nicht von sich aus etwas unternimmt und Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Erst dadurch zeigt derjenige, dessen Daten für die Anmeldung missbraucht wurden, auch deutlich an, dass er selbst gewillt ist, gegen den Missbrauch seiner Daten vor zu gehen.

Jemand, dessen Daten missbraucht wurden, tut allerdings gut daran, sich zunächst mal in der eigenen Familie umzuhören, ob derjenige, der den Identitätsdiebstahl begangen hat, nicht etwa unter den eigenen Kindern oder Nichten und Neffen ist. Denn eine Strafanzeige wirkt selbstverständlich auch gegen Angehörige der eigenen Familie.

Stellt sich dann raus, dass es ein Familienmitglied war, das die eigenen Daten missbraucht hatte, um sich eine Leistung zu erschleichen, sollte man auch so konsequent sein und das in der Familie regeln.

Der Provider wurde geschädigt und hat selbstverständlich Anspruch auf einen angemessenen Schadenersatz. Das läßt sich meist vergleichsweise außergerichtlich regeln.

Das Ermittlungsverfahren gegen die Schmidtlein GBR, für das die Staatsanwaltschaft Frankfurt sogar eine Sonderkommission gebildet hatte, zeigte sehr deutlich, dass die meisten, die behauptet hatten, niemals auf einer Schmidtlein Webseite gewesen zu sein, von einem Mitglied der eigenen Familie herein gelegt worden waren. Die IP führte jeweils eindeutig zum Internet Anschluss dieser Familie.

Ich habe für die Methoden der Schmidtlein GBR und anderer Anbieter mit ähnlichen Methoden keinerlei Verständnis und empfinde es als wüsteste Abzocke. Auch die Methoden von Overnext sind alles andere als seriös.

Aber das gibt niemandem einen Freibrief, seinerseits mit Betrug zu antworten. Wird so ein Fall innerhalb der Familie geregelt, handelt sich der Faker einen riesen Ärger ein. Erfolgt Strafanzeige gegen Unbekannt und der Faker läßt sich per IP ermitteln, sind die folgen noch viel ärger.

Also nochmal an alle, die eine Rechnung erhalten, obwohl sie nie etwas bestellt hatten. Meist ist der Missetäter in der eigenen Familie!
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Mike
Weiss, worums geht


Anmeldedatum: 02.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 09.06.2008, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du nicht auch mal solche Post erhalten?

Hab mir gerade nochmal http://forum.usenet-guide.de/viewtopic.php?t=17 durch gelesen. Da bekamst du doch eine letzte Mahnung von centurionet. War das auch jemand aus deiner Familie?
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 09.06.2008, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, das war wohl niemand aus meiner Familie. Zumal ich keine Kinder habe, zumindest keine, von denen ich wüßte.

Bei der centurionet Geschichte deutete alles auf Betrug von Seiten centurionets.

Ich hatte nämlich nie eine Rechnung erhalten. Ich hatte auch nie, wie es in dieser "letzten Mahnung" behauptet wurde, eine Mail von centurionet an die korrekt angebene Mail-Adresse von mir erhalten. Zumindest nicht vor dieser Mahnung. Danach kamen dann tatsächlich 2 Werbemails.

Da ich die ganze Angelegenheit damals gleich an die Staatsanwaltschaft Aachen weiter geleitet hatte, hörte ich auch nie mehr von dieser Angelegenheit. Auch die Staatsanwaltschaft hielt es nicht für nötig, mir eine Antwort zu senden.

Aber wie gesagt, da kam eine letzte Mahnung, ohne dass es jemals eine Rechnung oder vorausgehenden Mailverkehr gegeben hätte.

Das ließ darauf schließen, dass centurionet selbst Daten gesammelt oder gekauft hatte und an diese Adressen die "letzten Mahnungen" verschickte.

Da die damaligen Macher von Centurionet nun mit SMS und ähnlichen Diensten weiter machen, scheint das Ermittlungsverfahren gegen die im Sande verlaufen zu sein. Schade, denen hätte mal eins drauf gehört.

Aber das ist nicht vergleichbar mit einer ordentlichen Rechnungsabwicklung durch einen Usenet Provider wie Usenext. Wenn die Dir eine Rechnung schicken, obwohl Du nie auf deren Webseite warst, dann ist es ziemlich sicher, dass jemand anders sich mit Deinen Daten da angemeldet hatte.

Da ist dann nicht Usenext der Betrüger, sondern der- oder diejenige, die sich eine Leistung mit deinen Daten erschlichen haben. Und an den oder die musst Du Dich in diesem Fall auch halten!
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