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binaload.com - Betrug und das Geschäft mit den Dummen...

 
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silverload.de
Weiss, worums geht


Anmeldedatum: 13.03.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 08.09.2008, 18:45    Titel: binaload.com - Betrug und das Geschäft mit den Dummen... Antworten mit Zitat

Die Webseite verschickt freudig Rechnungen per E-Mail. Die Datensätze haben sie scheinbar irgendwo eingekauft, zumindest ist es mir neu das meine Eltern neuerdings im Usenet downloaden ...

Firma hat scheibarbar keine Bezeichnung, nur "OnlineSol"; Server liegen bei leaseweb in den niederlanden, Domain ist durch WhoisGuard geschützt und als Geschäftsführer ist nur Herr F. eingetragen....sehr seriös.

Was mich am meisten stört ist, dass man nichts gegen die Leute unternehmen kann weil es keine Zuständigkeiten gibt und deswegen kommt man natürlich auch nicht an die Information, wo die Daten hergekommen sind.
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Die Datenskandale der letzten Zeit haben deutlich gezeigt, das man Datensätze en Gros kaufen kann, insbesondere auch von staatlichen und halbstaatlichen Stellen.

Aber solange Datensammeln für Herrn Schäuble und die Behörden wichtiger ist als der Schutz dieser Daten...

Das ungeschützte Daten auch für massenhaften Betrug benutzt werden, wen wundert es?

Im Falle strafrechtlicher Ermittlungen müßte es doch zumindest über die auf der Rechnung angegebene Bankverbindung möglich sein, heraus zu finden, wer dahinter steht.

Wer immer so eine Rechnung bekommt, sollte sie sowohl an das Innenmisterium wie auch an den Bundesdatenschutzbeauftragten weitersenden, damit denen mal bewußt wird, wozu die Datensammelei unter anderem dient. Und Strafanzeige erstatten.

Diese Webseite war eben nicht erreichbar. Auch bei alexa erfährt man nichts weiter. Der Usenet Boom führt schon zu eigenartigen Geschäftsmodellen. Geld kassieren ohne Gegenleistung ist das Motto vieler "Firmen" die den Boom auf ihre Art ausnutzen.
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markus
Junior Boss


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Beiträge: 202
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BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich will ja nichts sagen, aber ein Provider warnt vor einem anderen...ob das so gut ist? Auserdem, mein lieber Herr s**v**l**d, was genau ist denn noch Ihre Aufgabe bei s**v**l**d? s**v**l**d wurde doch an das "aeton supportbüro verkauft", oder irre ich mich jetzt da?
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Gruß: Markus

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silverload.de
Weiss, worums geht


Anmeldedatum: 13.03.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 10.09.2008, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

markus hat Folgendes geschrieben:
Ich will ja nichts sagen, aber ein Provider warnt vor einem anderen...ob das so gut ist? Auserdem, mein lieber Herr s**v**l**d, was genau ist denn noch Ihre Aufgabe bei s**v**l**d? s**v**l**d wurde doch an das "aeton supportbüro verkauft", oder irre ich mich jetzt da?


Ja, dass ist allgemein bekannt - steht ja auch auf der s**v**l**d.de Webseite. Was hat das jetzt hiermit zu tun ?

Das Thema ist hier, dass es im Netz keine Zuständigkeitsbewusstsein gibt. Sprich mit einer Firma in der Schweiz, Server in den Niederlanden und ProtectedDomain Anbieter in Malysia kann ich im Netz machen was ich will und sogar mittels Payment Anbietern andere Leute ausbeuten, wenn sie nur dumm genug sind ihre Daten zu hinterlegen.

Und egal wen man fragt, keiner sieht sich dafür zuständig dagegen etwas zu unternehmen, weder der Payment Provider, noch der Domainhoster, noch der Serverhoster.

In der Theorie hat Kavi ja recht, nur in der Praxis fühlen sich auch unsere Strafverfolgungsbehörden nicht zuständig für die Firma in der Schweiz mit den Servern in den Niederlanden; oder eben noch schlimmer, es fehlt sogar die Kompetenz. Ich behaupte mal unsere Behörden haben da nicht mehr Möglichkeiten zur Strafverfolgung als man selbst.

Bzüglich Username kann Kavi ja vielleicht den Namen in DynaSol ändern - oder ich melde mich halt neu an.
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Kavi
Boss hier


Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 10.09.2008, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo s**v**l**d

Wir haben doch einen gemeinsamen Bekannten, der im Versteckspiel auch viel Übung hat und einen bekannten Usenet Dienst betreibt.

Über den ist jedoch hier im Forum schon genug geschrieben worden, deshalb möchte ich das auch nicht weiter breit treten.

Versteckspielen war auch in den Zeiten vor dem Internet üblich, wenn man sich vor Strafverfolgungsbehörden oder dem Finanzamt schützen wollte. Internet und Email erlauben heute jedoch sehr kostengünstige Abzockfallen. Für eine Mahnung per mail fällt noch nicht einmal Porto an.

Das hat sicher auch zu einer so deutlichen Zunahme dieser Kriminalität geführt, dass die Strafverfolgungsbehörden daran ebenso das Interesse verlieren wie an den Massenabmahnungen der Musikindustrie.

Zumal die Ermittlungen gerade bei über mehrere Länder verteilten Aktivitäten ziemlich schwierig sind und geschulte Polizeibeamte voraussetzen. Der Verbraucherschutz ist weder ein Anliegen der Regierung noch der Ermittler.

Der ADAC stellte vor vielen Jahren einmal fest, dass viele Autowerkstätten bei einer Inspektion gewerbsmäßigen Betrug begehen. Doch mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem eine Werkstätte vor Gericht gestanden hätte, weil vorgeschriebene und berechnete Leistungen während einer Inspektion nie erbracht worden waren. Läßt man es erstmal einreissen, wird Betrug zum Normalfall und Seriosität zur Ausnahme.

Es ist einfach der Unterschied der wirtschaftlichen Macht. Macht eine betrügerische Werkstatt eine Anzeige gegen einen Kunden, der seine Rechnung nicht zahlt, wird die Staatsanwaltschaft sofort tätig. Ein leichter Fall, der praktisch schon gewonnen ist.

Diese Firmen, die Rechnungen wegen eines angeblichen Usenet Vertrags verschicken, bleiben wohlweislich unter einem Betrag, bei dem die Staatsanwaltschaft überhaupt ein öffentliches Interesse sieht und kommen auch ohne Versteckspiel meist ungeschoren davon.

Dazu kommen dann auch noch betrügerische Affiliates, die es besonders bei Firmen gibt, die pro Testzugang (Lead) bezahlen statt wie sonst üblich pro erfolgreichem Sale. So ist noch nicht einmal gesagt, dass besagte Firma die Daten gekauft hat, um Rechnugen per Mail zu versenden, es kann auch einer ihrer Affiliates gewesen sein, dr so mit Fake Anmeldungen kasse macht.

Und dann gibt es auch noch etliche Jugendliche, die sich mit den Daten einer dritten Person, z.B. Ihrer Eltern zu einem Usenet Zugang anmelden.

Das wiederum macht es selbst einem interessierten Staatanwalt nicht leicht, den Betrug nach zu weisen. Also wird diese Art der abzocke weitergehen und es wird genug Dumme geben, die darauf hereinfallen.

Ein guter Freund hatte neulich die Rechnung für seinen 16jährigen Sohn bezahlt und ihm vom Taschengeld abgezogen, weil Sohnemann in so eine Abzockfalle getappt war. Er wußte nichts von den Praktiken dieser Firmen und machte den Sohn verantwortlich. Ich vermute, dass es Millionen Väter gibt, die so handeln. Doch an den Schulen macht die Musikindustrie teure "Aufklärungskampagnen" zum so genannten geistigen Eigentum, eine Aufklärung über Internetfallen bleibt privaten Projekten wie diesem Forum überlassen. Wobei ich auch noch in der ständigen Gefahr einer Abmahnug bin. Der Prozess mit unserem gemeinsamen Bekannten hat mich auch einige Tausend Euro gekostet.

Doch wie gesagt, Verbraucherschutz taugt als Wahlkampfthema und danach vergisst man es schnellstens wieder, es sei denn, man landet plötzlich in der Opposition.
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